In Berlin wurde gestern ein Leitfaden zur Verkehrssicherungspflicht bei Mountainbike-Trails vorgestellt, an dessen inhaltlicher Ausarbeitung der DIMB, im Rahmen der Kooperation Bike-Nature-Movement, maßgeblich beteiligt war.
Doch welche Pflichten ergeben sich konkret für Verantwortliche von Mountainbike-Trails? Müssen beispielsweise Bäume entlang der Trails regelmäßig kontrolliert werden? Welche Prüf- und Sicherungsmaßnahmen sind erforderlich – und in welchen Bereichen besteht noch rechtlicher Klärungsbedarf seitens des Gesetzgebers?
Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der neue Leitfaden des Bike-Nature Movement. Er wurde gestern in der Geschäftsstelle des ZIV – Zweirad-Industrie-Verbandes in Berlin präsentiert und im Anschluss gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Natursport, Wandern und Tourismus intensiv diskutiert.
Der Leitfaden richtet sich an alle, die Mountainbikestrecken planen, bauen, unterhalten oder betreiben – von Kommunen, Forstbetrieben und Tourismusorganisationen über Vereine und Initiativen bis hin zu privaten Betreibern und Dienstleistern. Ziel ist es, die Verkehrssicherungspflichten in der Praxis verständlich aufzubereiten, die Rollen und Verantwortlichkeiten zu klären und handhabbare Standards für Planung, Bau und Betrieb abzuleiten. Die Fachberatung des DIMB hat entscheidend zur inhaltlichen Ausgestaltung des Leitfadens beigetragen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Publikation ab sofort online verfügbar ist:
Download: Leitfaden Verkehrssicherungspflicht bei MTB-Trails







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