Juni 29

DIMB IGs gewinnen Preise bei den Bike-Spirit-Awards

Im Rahmen der Bike Spirit Awards wurden die Projekte unserer DIMB IG Rems-Murr mit Platz 1 in der Kategorie Trailbau und unsere DIMB IG Fünf-Seen-Land mit dem Platz 3 in der Kategorie Vielfalt ausgezeichnet. Die DIMB IG Rems Murr konnte den Preis persönlich entgegen nehmen, für die DIMB IG Funf-Seen-Land hat unsere zuständige Referentin Sonja den Preis stellvertretend entgegen genommen.

Award Trailbau: Platz eins ging an die DIMB IG Rems-Murr für das Projekt „Angebote vor Verbote – MTB Trailnetz Rems-Murr“: 70 legale Singletrails, 48 Kilometer, elf Kommunen – und ein Ansatz, der mittlerweile als Modell für kooperativen Trailbau in Deutschland gilt. Platz zwei belegte der Bergsportverein Weitnau e.V., der einen vom Abriss bedrohten Skilift in einen ganzjährig betriebenen Bikepark verwandelt hat – fast vollständig in Eigenleistung. Den dritten Platz sicherten sich die Trailpaten des Kanu Clubs Eberbach, die mit datenbasiertem Monitoring und breiter Behördenkooperation nachhaltige Streckenpflege in einem sensiblen Schutzgebiet etabliert haben.

Award Vielfalt: Den ersten Platz belegte die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. mit ihrem Projekt „Inklusion am Albtrauf“ – ein Angebot, das Menschen mit körperlichen Einschränkungen über E-unterstützte Dreiräder und Rollstuhlräder den Zugang zur Landschaft des Albtraufs ermöglicht. Auf Platz zwei folgte der RSC Waldkirchen, dessen strukturierte Jugendarbeit mit 120 Aktiven und einer bemerkenswerten 50/50-Geschlechterverteilung aus der Masse der Bewerbungen herausstach. Den dritten Platz belegte der Adaptive MTB-Trail „Würmflow“ der DIMB IG Fünf Seen Land bei Gauting – der erste nicht-kommerzielle Flow Trail in Deutschland, der von Anfang an für adaptive Mountainbiker:innen konzipiert wurde.

Award Bike-Erlebnis: Der erste Platz in dieser Kategorie ging an den Mountainbikepark Pfälzerwald e.V. – seit 2005 gewachsen auf über 20 Touren in elf Kommunen mitten im UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald, mit DIMB-Zertifizierung und über 80 kooperierenden Gastgebern. Platz zwei belegte die Trans Bayerwald des Tourismusverbands Ostbayern: 700 Kilometer, 17.000 Höhenmeter und über 12.000 versendete Starterpakete stehen für ein mehrtägiges MTB-Erlebnis mit messbarer regionaler Wertschöpfung. Den dritten Platz erreichte die Stadt Eberbach mit dem Bikeländ Eberbach – einer Destination, die ihren Status als sechstgrößter kommunaler Waldbesitzer in Baden-Württemberg konsequent für die Entwicklung eines eigenständigen Trailnetzes genutzt hat.

Fotos: DIMB e.v & desire lines

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