Konsentierte Formulierungsvorschläge wurden gefunden und Zusammenarbeit der Verbände wird vertieft

Wiesbaden (08.10.2012). Am 08.10.2012 fand auf Einladung der Umweltministerin Lucia Puttrich der zweite Runde Tisch zum neuen Hessischen Waldgesetz statt. Nachdem in der Auftaktveranstaltung gemeinsame Leitlinien vereinbart worden waren, stand nun im Fokus, diese Leitlinien in einen konkreten Formulierungsvorschlag für das Waldgesetz umzuwandeln.

Thomas Kleinjohann, Vorsitzender der DIMB, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die beteiligten Verbände konnten sich auf eine Formulierung des Betretungsrechts einigen, die nicht die Breite eines Weges in den Fokus stellt, sondern das Problem dort packt, wo es eigentlich entsteht – beim Verhalten der Menschen auf dem Weg. Die im heute ausgehandelten Textvorschlag vorgesehene Verpflichtung zur gegenseitigen Rücksichtnahme, die einen gefahrlosen Begegnungsverkehr erst ermöglicht, muss noch mehr als bisher Selbstverständlichkeit für alle Waldbesucher werden. Wir Radsport treibenden Verbände werden unseren Teil dazu beitragen, diesen Prozess zu forcieren."

Neben dem Gesetzestextvorschlag ist als weiteres positives Ergebnis zu verzeichnen, dass sich nun ein Arbeitskreis aus den betreffenden Verbänden formiert, um Verhaltensempfehlungen zur Sportausübung in der Natur zu erarbeiten. Der Arbeitskreis wird bereits Mitte November die Arbeit aufnehmen.

Die konkreten Formulierungsvorschläge zum Gesetz sind in der Pressemitteilung des Ministeriums zu finden.