Im Frühjahr 2010 lief die größte Biker-Umfrage zu Vorlieben, Nutzerverhalten, Unfällen und  Konflikten, die Deutschland je gesehen hat. Auf www.dimb.de beteiligten sich über 9.000 Bikerinnen und Biker. Eine mehr als repräsentative Zahl, um die die DIMB mancher Meinungsforscher beneiden würde.  Die erhobenen Zahlen sind sehr aufschlussreich und helfen der DIMB  bei der strategischen Ausrichtung im Sinne der Biker und insbesondere in Gesprächen mit der öffentlichen Hand, stützen sie doch unsere Argumentation mit harten Fakten. So helfen die Ergebnisse z.B. in Flyern zu aufzuzeigen, wie sich die Biker ausgewiesene Routennetze vorstellen.

Hier eine kleine Auswahl  der Ergebnisse:

 

Fazit: 83% der Biker lieben Singletrails.

Fazit: Biker suchen in erster Linie Erholung vom Alltag in der Natur. Dabei unterscheidet uns vom Wanderer nur, dass wir dabei auch Action erleben dürfen.

Fazit: 86% der Biker beginnen ihre Tour mit dem Bike oder öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto. Biken hat damit eine hervorragende Umweltbilanz, die unter den Natursportarten ihresgleichen sucht.

Fazit: Fast alle Biker sind auch zu Fuß in der Natur unterwegs und können damit ihr Verhalten aus eigener Erfahrung an andere Nutzergruppen anpassen.

Fazit: Gut die Hälfte der Biker hat bereits Konflikte mit anderen Naturnutzern erlebt.

Fazit: Mit 67% sind die undifferenzierten Konflikte sehr viel häufiger als diejenigen, die ein formuliertes Fehlverhalten – unabhängig vom Verursacher - zum Gegenstand haben. Dies zeugt von sehr hohem Unverständnis für einander, basierend auf Missverständnissen, Vorurteilen oder alten Erfahrungen.